Dienstleistungswüste – nicht bei KFZ Fachmann Hesse in Scheie


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Sie ist meist immateriell und nach dem Uno-actu Prinzip fällt ihre Entstehung und ihr Verbrauch in der Regel zeitlich zusammen, was heißen soll, dass Erstellung der Leistung und deren Abgabe bzw. deren Konsum zur gleichen Zeit erfolgen.

Genug der Theorie, die die Sache an sich gerne eher kompliziert erscheinen lässt. Finden wir eine Antwort auf eine ganz einfache Frage, die viele von uns schon beschäftigt hat:

„Wie verhält es sich mit Dienstleistung und gutem Service am Wochenende und weit entfernt von üblichen Öffnungszeiten“?

Man kann die Frage noch erweitern bezüglich des anzusprechenden Radius der Entfernungen. Damit Sie liebe Leser endlich anfangen zu verstehen, wo des Pudels Kern verborgen ist, sollten wir doch einfach mal erzählen, was wir in Sachen Dienstleistung erlebt haben:

Auf Reisen, fern vom Festland wird uns die Kollision mit einem Bordstein zum Verhängnis. Durch einen gewaltigen Schlag und dem entsprechenden Lärm wird unsere Erkundungstour jäh unterbrochen. Anstatt uns weiter den Sehenswürdigkeiten unserer Umgebung widmen zu können, richten sich nun alle Blicke auf unser beschädigtes Corpus Delicti, nämlich unseren rechten Vorderreifen. Dabei müssen wir feststellen, dass nicht nur die Felge Federn bzw. Oberfläche lassen musste. Leider ist das des Unangenehmen noch nicht genug. Genug für einen, der sein Auto liebt, der es pflegt, wartet und wöchentlich wienert. Auch das Gummi unseres Reifens weist eine Schnittstelle auf. Wie kann das passieren? Besteht erhöhte Unfallgefahr? Können wir so weiterfahren? Oder müssen wir anstatt Sightseeing uns nach einer Werkstatt umsehen, um uns Rat oder Abhilfe einzuholen?

Die Sorge siegt und wir steuern eine Werkstatt an. Dort entdeckt der Fachmann, dass es zwei Kriegsschauplätze auf besagtem Reifen gibt: einen alten und einen, der gerade mal 30 Minuten alt ist. Der neue Schaden hinterließ nur oberflächliche Spuren auf der Felge und besagter Einschnitt im Gummi war schon vorhanden bevor wir unsere Reise antraten. Während wir uns schwer taten mit der Frage: „Wagen wir es, so weiter zu fahren“? suchte man in der Autowerkstatt nach adäquaten Reifen. Entweder war das Lager unendlich groß oder es war nicht übersichtlich geordnet, denn unsere kostbare Zeit verstrich ohne Rücksicht darauf, was wir noch alles erkunden wollten. Aber auch der Geduldigste beschließt irgendwann, die Sache selber in die Hand zu nehmen.

Gesagt, getan! Im Zeitalter des Mobiltelefons haben wir den Fachbetrieb aus unserer Heimat am anderen Ende der Leitung. Prompt erfahren wir, dass die benötigten Reifen zwar nicht vorrätig sind, er sie aber auf jeden Fall besorgen werde und dass der Montage am nächsten Tag, einem Samstag auch in den späten Abendstunden nichts im Wege stehen würde.

Als erstes sind wir beeindruckt von der Schnelligkeit einer Antwort auf die Frage, die unsere Geduldsfäden vorher über 1 Stunde auf die Folter gespannt hatte und doch unbeantwortet blieb. Und als zweites sind wir überglücklich über die Aussage, dass die Reifen auf jeden Fall moniert werden, auch wenn es schon lange dunkel sein wird am Samstagabend.

„Der Kunde ist König und wenn er in Not ist, dann helfen wir gerne weiter“!

Genauso fühlten wir uns, nämlich wie besagter König, der zwar momentan noch eine Schnittstelle im Reifen hat, der aber auf Grund dessen auf seiner 3 Tagestour nicht sofort die Zelte abbrechen und in die Heimat aufbrechen muss, damit der Schaden noch zu den üblichen Öffnungszeiten vor dem Wochenende behoben wird. Mittlerweile hatten wir auch erfahren, dass es auf der ganzen Insel keine Reifen für unseren Fall gab und dass man versuchen wolle, sie vom Festland zu besorgen, aber nicht genau sagen könne, wie lange dieses Unterfangen dauern würde. Das waren uns der Unsicherheiten zu viele und wir beschlossen, den Heimweg so anzutreten, wie wir auch gekommen waren, nämlich mit Schnittstelle. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass wir nun davon wussten.

Der Reifen hat gehalten und unser Kfz Fachmann Bernd Hesse empfing uns mit einem freundlichen Lächeln samstags abends um 21.00 h in seiner Werkstatt in Scheie, um uns endlich von unserem Übel zu befreien.

„Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“! In der Tat, sie hat schon ihren gerechtfertigten Ursprung, diese Lebensweisheit. Mit dem Wissen um eine latente Gefahr fuhr es sich doch mit einem etwas anderen Bewusstsein. Bei jeder Unebenheit der Fahrbahn wurde man an die Schwachstelle des rechten Vorderrades erinnert und vor allem daran, welche Folgen daraus entstehen könnten. Leider weisen unsere Autobahnen viele solcher Defizite im Belag aus, so dass wir diesen Zustand recht häufig erleben mussten. Und um unserem Besuch aus dem Schwabenland, genau diese Ängste für den Rest seiner Reise zu ersparen, opferte der Autospezialist Bernd Hesse seinen wohlverdienten Feierabend, um uns aus der Not zu helfen.

Unsere Fahrt wurde durch die vielen Staus auf der Autobahn immer wieder unterbrochen oder sehr verzögert. Bei jeder Hiobsbotschaft, dass es noch später werden würde, ermunterte uns Herr Hesse, dass wir uns keine Sorgen machen müssten, er sei da, die Reifen würden auf uns warten, egal wie spät es würde! Mit dieser Aussage konnten wir jede Verzögerung mit Gelassenheit hinnehmen, wussten wir doch:

Dienstleistung am Kunden kennt keine Uhrzeit!

Herr Hesse sagt von sich selber, dass er zwar feste Öffnungszeiten hat, aber wenn es von Nöten ist, dann kann er auch ganz flexibel eingreifen und den Bedürfnissen seiner Kunden gerecht werden. Auf jeden Fall können wir sagen, dass das nicht nur Worte sind, die sich gut lesen in einer Internetpräsentation oder auf einem Flyer. Das sind Worte, die gelebt werden, die Bestandteil der Philosophie von Bernd Hesse sind. Autopannen richten sich nicht nach Öffnungszeiten und Wochenende.

Bernd Hesse aber richtet sich nach den Umständen!

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